Hard Liquor- Der Geschmack der Nacht ( Teil 1 des Food Universe ) von Marie Graßhoff. Erschienen am 23. 12. 2021 im Lübbe Verlag. 529 Seiten, Taschenbuch 17. 00 €, Ebook
9. 99 €.

Klappentext

Tycho ist als Nachfahrin alter Götter übermenschlich stark. Besonders, wenn sie Alkohol trinkt. Nicht schlecht, um sich als Barkeeperin in New York gegen zwielichtige Typen zu behaupten. Doch auch nicht ohne Schattenseiten.
Damit niemand jemals hinter ihr Geheimnis kommt, muss sie selbst ihren besten Freund Logan auf Abstand halten. Dann taucht auf einmal die attraktive Grayson in ihrem Leben auf, und Tycho hat zum ersten Mal das Gefühl, sich jemandem öffnen zu können.
Aber Grayson hat ihr nicht die ganze Wahrheit erzählt. Und als kurz darauf eine Sekte hinter Tycho her ist, um ihre Kräfte für sich zu beanspruchen, weiß sie nicht, wem sie vertrauen kann …


Meine Meinung

Dieses Jahr wollte ich ein paar Reihen beenden bzw. manchen erneut die Chance geben, mich zu überzeugen.
Dabei bin ich wieder über das „Food Universe“ von Marie Graßhoff gestolpert. Ich glaub beim letzten Anlauf waren noch nicht alle Bände erschienen und Band eins hatte mich nicht voll auf begeistert, um gleich Lust auf den Folgeband zu wecken.

Ich fand es interessant, dass die Protagonisten durch besondere Trigger Superkräfte entwickeln und Nachfahren der Götter sein sollen. Und so hab ich mir die Reihe jetzt als Ziel gesetzt.

In Band eins treffen wir auf Tycho welcher außer ihrem besten Freund Logan und dessen Familie niemand mehr blieb. Ihr Verlust und gerade die Umstände waren selbstverständlich ein schreckliches Erlebnis und bis heut hat sie mit der Trauer zu kämpfen.
Durch Alkohol gewinnt sie Kraft & sorgt dadurch für Schutz auf den nächtlichen Straßen. Dabei erlangt sie gerade medial viel Aufmerksamkeit, fällt aber auch anderen Personen auf und ahnt nix von der Zukunft in welche sie andere gern ohne ihr Wissen einplanen.

Anfangs mochte ich Tycho sehr & habe ihre Unfähigkeit zu vertrauen bzw. sich anzuvertrauen gut nachvollziehen können. Allerdings hat sie sich dadurch auch arg abgeschottet und teils selbst bemitleidet, was mich irgendwann echt störte. Wahrscheinlich weil ich persönlich lieber nach vorn, als ständig zurück blicke. Ist also ein rein persönliches Empfinden.

Die Behörde fand ich allerdings richtig spannend & auch die damit einhergehenden neuen Charaktere brachten Schwung in die Geschichte. Vor allem diese besondere Hausmeisterin!

Mit einschreiten der Behörde und dem ans Tageslicht kommenden Verrat bekam die Geschichte einen sehr guten Aufschwung, der mich dann doch mitreißen konnte und Andeutungen welche die Neugier auf die Folgebände weckte.

Besonders die Beziehung zu Grayson hat mir sehr gefallen. Nix war erzwungen, einfach zwei „geprägte“ Menschen, die im Gegenüber langsam Vertrauen gefunden und sich so gestärkt haben.
Alles in allem also eine gute Mischung, allerdings erhoffe ich mir von weiteren Teilen genauere Einblicke in die Gaben der Götter und ihre Vielfältigkeit.
Kennt ihr die Reihe schon oder habt sie gleich bei erscheinen verschlungen?

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