Welttag der Muttersprache/ des Dialektes

ℍ𝕒𝕡𝕡𝕪 𝕊𝕦𝕟𝕕𝕒𝕪 𝕖𝕧𝕖𝕣𝕪𝕠𝕟𝕖 ✌︎ ʷᵉʳᵇᵘⁿᵍ


Hallo meine Lieben! Wie war eure Woche so? Meine ziemlich chaotisch, doch pünktlich zum Sonntag bin ich wieder da ㋛︎

Wusstest ihr, dass heute Internationaler Tag der Muttersprache/ des Dialektes ist?
Es gibt so unglaublich tolle Sprachen und viele klingen einfach so viel melodischer, als unser deutsch. Französisch höre ich sehr gern oder italienisch und spanisch. Sie klingen einfach schon sehr rund und leidenschaftlich. Auch wenn ich nicht viel davon verstehe, allein schon der Klang! Gibt es Sprachen denen ihr gern lauscht?

Passend zum heutigen Tag möchte ich euch ℍ𝕖𝕜𝕒𝕥𝕖𝕤 𝔼𝕣𝕓𝕖 von 𝕊𝕒𝕣𝕒𝕙 𝕊𝕙𝕠𝕣𝕥 vorstellen. Hier treffen so einige Sprachen aufeinander und im zweiten Band werden es deutlich mehr. Ich hab definitiv ein neues liebstes ungarisches Schimpfwort!

Ich habe euch auch ein paar Interviewfragen mit den Protagonisten Katharina und Milán dagelassen. Sie enthalten einen kleinen Spoiler, der euch zwar schon etwas vorwegnimmt aber nicht das Lesevergnügen schmälert. Also entscheidet selbst!

Hekates Erbe ist ein wundervoller Auftakt und wird euch sicher ebenso in seinen Bann ziehen wie mich. Katharina ist eine Außenseiterin und bekommt nun in Heidelberg eine weitere Chance auf einen Neuanfang. Anfangs noch recht schüchtern und verschlossen durch ihre eigenen Ängste habe ich es sehr genossen wie sie langsam aber sicher ihre Stimme findet und für sich einsteht und auch mal kontert. Ihre Gabe ist Segen und Fluch zugleich und nicht nur über Heidelberg braut sich etwas Unheilvolles zusammen, wie die Toten verkünden. Merkwürdige Übergriffe und Morde geschehen. Retter in schwarz vertreiben die bösen Geister. Verborgene Geheimnisse kommen ans Licht. Mittendrin Katharina, die all die Neuigkeiten und ihre Aufgabe darin erst einmal verarbeiten muss.
Böse Intrigen wurden gesponnen und bald geraten sie und ihre Freunde und Familie ins Visier.

Die Geschichte lässt uns Zeit Katharina und ihre Gabe kennenzulernen und wie diese ihr bisheriges Leben geprägt hat. Nach und nach nimmt sie Fahrt auf und lässt gespannt die Ereignisse verfolgen. Die Nebencharaktere machen alles rund und ich finde es toll, wie vielschichtig sie sind. So manches Familiengeheimnis wird gelüftet.

Mir gefiel auch ganz besonders die Stimmung, welche sich bei mir beim Lesen einstellte. Ich werde wohl nie mehr unvoreingenommen über einen Friedhof laufen… Ich mochte die Gefahr, welche so greifbar und erschreckend erscheint. Auch die Art wie die „Geister“ beschrieben wurden mochte ich sehr. Vor allem wie sie für Katharina sichtbar waren.

Seid ihr bereit auf Geisterjagd zu gehen und euch den dunklen Mächten und korrupten Geisterjägern zu stellen?
Dann viel Spaß mit Hekates Erbe!

𝕀𝕟𝕥𝕖𝕣𝕧𝕚𝕖𝕨 𝕞𝕚𝕥 𝕂𝕒𝕥𝕙𝕒𝕣𝕚𝕟𝕒:

1. Hast du deine „Gabe“ einmal benutzt, um dir einen persönlichen Vorteil zu erschaffen?

Ich habe schon öfter die Gedanken meines großen Bruders gelesen und ihm dadurch Streiche verdorben. Und natürlich gewünschte Antworten in der Schule aus den Köpfen meiner Lehrerinnen und Lehrer gezogen.

2. Du in 3 Worten?

Introvertiert, büchersüchtig, loyal

3. Dein erster Eindruck von Milán Farkas? Und wie würdest du ihn jetzt beschreiben, wo ihr euch besser kennt?

Einschüchternd, unnahbar, gutaussehend, aber erste Eindrücke sind meistens nichts haltbar. Gutaussehend und anderen gegenüber einschüchternd ist er immer noch, aber mittlerweile ist er jemand, dem ich voll und ganz vertraue, ein echter Freund.

4. Wünscht du dir manchmal „normal“ zu sein oder könntest du dir ein Leben ohne deine Gabe nicht mehr vorstellen? Was würdest du vermissen?

Da ich es nicht anders kenne, als zu wissen, was in anderen vorgeht oder mit Geistern zu sprechen, kann ich mir nicht vorstellen, ohne diese Gaben zu leben. Aber manchmal wünsche ich mir schon, von niemandem komisch angeschaut zu werden, weil er die andere Welt an mir spürt und Angst bekommt.

5. Außer der Reihe.. du liest selbst wahnsinnig gern, wenn du die Zeit dafür hast. Welches ist dein absolutes Lieblingsbuch und warum?

Ich habe viele Lieblingsbücher, aber mein absolutes Lieblingsbuch ist „Der Herr der Ringe“. Tolkiens Welt ist so reich und detailliert beschrieben, dass ich mich beim Lesen selbst darin wiederfinde. Und ich liebe die tiefe Freundschaft der Hobbits untereinander. Solche Freunde, die überall mit dir hingehen und dich nie verlassen, wünscht sich vermutlich jeder.

6. Was war deine skurrilste Geisterbegegnung?

Die alte Frau, die während des Unterrichts in meinem Klassenzimmer aufgetaucht ist und mit mir reden wollte, war erschreckend. Aber am skurrilsten waren die vielen Begegnungen mit dem Geist Gyula, denn anfangs hielt ich ihn für einen Lebenden. Zum ersten Mal habe ich nicht gemerkt, dass nur ich ihn sehen kann.

𝕀𝕟𝕥𝕖𝕣𝕧𝕚𝕖𝕨 𝕞𝕚𝕥 𝕄𝕚𝕝𝕒́𝕟:

1. Was dachtest du, als du Katharina das erste Mal gesehen hast und wie hat sich deine Sicht auf sie jetzt gewandelt?

Ich wusste sofort, dass sie eine von uns ist, eine Begabte. Aber ich wollte nichts mit ihr zu tun haben, weil ich mit niemandem außer meiner Familie befreundet bin. Allerdings war sie sehr hartnäckig und viel zu hübsch, um sie ewig zu ignorieren. Jetzt bin ich froh, dass sie meine Freundin ist, dass ich dank ihr nicht mehr allein bin.

2. War es für dich immer selbstverständlich die Tradition der Familie fortzuführen oder hast du einmal gedacht damit zu brechen?

Man hat mir nicht die Wahl gelassen. Eigentlich will ich nur malen und irgendwann an der Kunsthochschule studieren. Aber in meiner Familie haben weder Männer noch Frauen solche Freiheiten. Also tue ich, was von mir verlangt wird und male und zeichne nur für mich.

3. Wünschst du dir manchmal einer der Unwissenden in diesem Kampf zu sein?

Unwissenheit bedeutet immer Schwäche, also nein. Aber ich beneide die Unwissenden um ihre Leichtigkeit.

4. In was warst du dir mit deinem Bruder Gyula immer sehr ähnlich und worin habt ihr euch am meisten unterschieden?

Gyula und ich gleichen uns wie ein Ei dem anderen, aber vom Charakter her sind wir grundverschieden. Gyula ist ein extrovertierter Typ, der mit jedem reden kann. Er ging gerne auf Partys und hat mich mitgeschleift. Ich mag Musik, aber er liebte sie. In jeder freien Minute hat er Gitarre gespielt. Ich sitze lieber alleine in meinem Zimmer, lese oder zeichne. Andere Menschen sind nett, müssen aber nicht ständig um mich herum sein. Den Einzigen, den ich immer in meiner Nähe haben konnte, war Guyla.

5. Wenn du einen Wunsch frei hättest. Welcher wäre das?

Ich würde alles tun, um meinen Zwillingsbruder zurückbekommen.

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