[Rezension] Abartige Geschichten – Baker Street von Hrsg. Markus Lawo

Abartige Geschichten – Baker Street, Anthologie, Hrsg. Markus Lawo,

Independently published, 342 Seiten

Klappentext

Sir Arthur Conan Doyle entlieh sich bekanntermaßen den Namen dieser Londoner Straße und verschaffte ihr mit seiner Romanschöpfung Sherlock Holmes, die er dort mit ihrem treuen Begleiter Dr. Watson wohnhaft werden ließ, einen legendären Ruf, der bis in die heutigen Tage anhält. Das der grandiose Ermittler Mr. Holmes literarisch unzweifelt war – seine Fälle auf zumeist leise Weise und dennoch nicht unspektakulär löste, war nur ein Bruchstück zum Erfolg dieser Erzählungen. Das diese allesamt seltsam bis skurril waren, stellt ein weiteres Puzzleteil dar. wenn wir nun noch als letzte Zutaten Kanibalen, schreckliche Gesichter am Fenster und unmögliche Selbstmorde geben, nähern wir uns dem, was die geneigte Leserschaft in dieser Anthologie finden wird.

Geschichten die mal bizarr, auch brutal, bisweilen gar brachial, aber immerfort bitterböse daherkommen und ihre Wirkung bei denen nicht verfehlen werden, die genau auf diese Art und Weise angesprochen werden wollen.

 

Meine Meinung

Du liebst es düster? Blutig? Hast ein Faible für Sherlock Holmes und die Baker Street? Jack the Ripper? Dann bist du hier genau richtig!

Diese Anthologie bietet wirklich delikate Häppchen. Ich habe es so genossen die verschiedenen Charaktere und ihre Geschichten zu ergründen. Jede Geschichte hat ihren ganz besonderen Reiz. Definitiv nix für Zartbesaitete. Aber wenn du gern die dunkelsten Abgründe der Seele kennenlernen möchtest – ist dies dein Buch!

Den ein oder anderen Autor/in werde ich mir nun definitiv genauer anschauen. Alle Beteiligten haben es wirklich sehr gut verstanden mit ihren Kurzgeschichten eine düstere, packende Stimmung aufzubauen. Du weißt schon, man hat das Gefühl gleich wirds richtig schlimm und dann boom.

Diese Anthologie habe ich bestimmt nicht zum letzten mal gelesen. Ich mag diesen kleinen Nervenkitzel, der dir eine wohlige Gänsehaut beschert und die Extreme. Wie dieser Nervenkitzel auch noch erotisch sein kann, hat Nici Hope mit „Ebene Null“ eindrucksvoll bewiesen. Klar eine meine Favoriten unter den Kurzgeschichten. Aber auch Ralf Kors „221A“ war richtig gut!

Eine schöne Idee sind auch die Songtitel zu Beginn der einzelnen Geschichten, die eine klasse Stimmung beim Lesen aufbauen.

Mitwirkende Autoren und ihre Titel

  • Wolfgang Brunner – DAS EWIGE LEBEN DES JOHN SMITH
  • Emely Meiou – VERMISST
  • Jutta Wölk – TODSÜNDEN
  • Ralf Kor – 221 A
  • Marvin Buchecker – SHERLOCK HOLMES UND DER VERRÜCKTE ARABER
  • Moe Teratos – DAS RESTAURANT AN DER BAKER STREET
  • Markus Kastenholz – DARHAM: BLACK
  • Jean Rises – DRAGFOOT
  • Doris E. M. Bulenda – EIN DETEKTIV TUT … COLJA NOWAK
  • Sascha Dinse – POST MORTEM
  • Thomas Tippner – NUR NICHT SHERLOCK HOLMES
  • Raven Roxx – BLOOD-RIPPER
  • Jacqueline Pawlowski – DIE LAST
  • Nici Hope – EBENE NULL
  • Timo Koch – IM BANN DER GRÜNEN FEE
  • Nicole Renner – JASON, JACKS ERBE
  • Markus Lawo – I HOLD YOUR HAND IN MINE
  • Elli Wintersun – ZWISCHENWELT

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