[book 4/20] Katzenseele ( Das Highborn Projekt 3) von Melissa Ratsch

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Katzenseele – Das Highborn – Projekt 3 ) von Melissa Ratsch, Roman, Independently published, Kindle Edition 2.99 € oder derzeit kostenfrei mit Kindle Unlimited, Taschenbuch 9.99 €, Bewertung 4/5 Sterne

Klappentext:

Angeschossen und dem Tod näher als dem Leben, wird ein Puma von einem jungen Tierarzt gefunden und in seine Praxis gebracht.
Vincent Osborn ahnt nicht im Geringsten, dass die Raubkatze auf seinem Operationstisch kein gewöhnliches Tier ist. Als unvermittelt eine Gruppe Fremder in seiner Praxis auftaucht, die behaupten mit dem Puma blutsverwandt zu sein, will Vincent schon die Polizei rufen. Doch dann verwandelt sich die Raubkatze tatsächlich in einen Menschen: Felina heißt die schöne junge Frau und Vincent muss erfahren, dass sie und ihre Geschwister das Ergebnis von illegalen Genexperimenten sind. Der verantwortliche Pharmakonzern lässt nichts unversucht sein Eigentum zurück zu bekommen und bedroht mit perfiden Methoden das Leben der Hybrid-Geschwister.
Wo ist Vincent da nur hineingeraten? Wird er den Geschwistern helfen können? Und warum bekommt er Felina nicht mehr aus seinen Gedanken?

Meine Meinung:

Ich habe es geliebt mit Band drei wieder in diese tolle Reihe einzusteigen und zu erfahren, wie es mit der Suche nach Aleydis Geschwistern weiter geht.

Wie der Klappentext ja schon verrät geht es in Teil drei um die Pumahybridin Felina. Schon zu Beginn startet das Buch mit einer gehörigen Portion Spannung, denn noch ist Felina ihren Jägern nicht gänzlich entkommen. Völlig entkräftet erwacht sie später bei dem jungen Tierarzt Vincent und hat keinen Lebenswillen mehr, da sie denkt wieder in die Hände des skrupellosen Konzerns geraten zu sein.

Doch Vincent ist anders. Der Puma fasziniert ihn, noch mehr die Frau, welche dahinter zum Vorschein kommt.

Melissa versteht es einfach prima die Gefühle und Gedanken der Charaktere, sowohl in tierischer wie menschlicher Gestalt, wieder zu spiegeln. Die Verbindung der Geschwister mit ihrer tierischen Seite ist immer faszinierend und auch für mich als Leser nachvollziehbar. Die inneren Konflikte, welche sich draus ergeben, sind deutlich spürbar.

Felina hat einiges mehr einstecken müssen in Händen des Konzerns. Lieber würde sie sterben, als je wieder eingesperrt zu sein. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass es ihr so schwerfällt ein Vertrauen zu Aleydis aufzubauen, welche sich als große Schwester sehr um sie bemüht und sorgt.

Wieder wurde hier wirklich sehr gute Unterhaltung geboten. Die ständige Gefahr ist greifbar, gerade da Felina eine tickende Zeitbombe ist, im wahrsten Sinne des Wortes. Auch das Scott Hewlett wieder auf der Bildfläche erscheint ist nicht unbedingt en gutes Omen. Dieser Herr fasziniert mich schon seit Band eins. Zu gern würde ich wissen wollen, ob ich den Bewegrund für seine „Hilfe“ richtig erahne!! Aber dafür muss ich mich wohl bis Band 4 gedulden. Wie gut, dass es noch dieses Jahr erscheint, denn die kurze Leseprobe zum Schluss endete wirklich fies.

Ich liebe das Miteinander der Geschwister. Wie sich ganz langsam zwischen allen ein festes Band des Vertrauens entwickelt und sie sich das nötige, gegenseitige Verständnis entgegen bringen können. Auch ihre kleinen Neckereien und Anspielungen an ihre tierischen Seite macht einfach Spaß beim Lesen und lockert die angespannte Stimmung zwischendurch auf.

Außerdem erhalten wir weitere Einblicke in die Forschung von ConPharm, die wirklich erschreckend kaltblütig erscheinen, bedenkt man um wen/ was es sich bei den Versuchsgruppen handelt. Ich habe ja schon ein bisschen Angst, das wahre Ausmaß präsentiert zu bekommen und bin gespannt, wie Melissa dies im vierten Band lösen wird.

Wer die ersten beiden Teile mochte, wird auch in Band drei nicht enttäuscht werden. Es macht so Freude beim Lesen, zu sehen wie sich die Familie vereint und wächst. Dieser harmonische Umgang miteinander, der seine Zeit brauchte. Einfach eine Reihe, die alles für mich bietet: erstklassige Charaktere und eine spannende Entwicklung der Ereignisse, welche mich mitreißen konnte. Und ganz am Rande und deshalb mag ich es so: bleibt die Liebe hierbei nicht auf der Strecke.

 

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